Verschiedene Gartenhölzer

Die verschiedenen Schichten Holz

Bank Birmingham Kensington

Bank Birmingham Kensington

Wenn man sich mit Holz und seinen Eigenschaften beschäftigt sollte man sich zunächst mit den verschiedenen Schichten und ihren Eigenschaften bzw. ihren Aufgaben beschäftigen.

Jeder Baum hat 5 Schichten, welche durch die ständigen Wettereinflüsse in den jeweiligen Regionen bestimmte Eigenarten haben.

  • Die Borke Die Borke ist die äußerste Schicht des Holzstammes. Sie wird im Allgemeinen auch als Rinde bezeichnet und ihre Aufgabe ist die, den Baum vor äußeren Einflüssen zu Schützen. In Portugal beispielsweise wird aus diesem Teil des Stammes Kork hergestellt. Die Borke wächst ständig nach. Wenn man also einen Baum hat, welcher schnell wächst und neue Rinde bekommt, so ist er besonders gut zur Korkernte geeignet. Die Borke wird in Fachkreisen als die äußere Rindenschicht beizeichnet.
  • Der Bast Diese Schicht wird im Gegensatz zu der Borke als die innere Rindenschicht bezeichnet. Sie ist eine recht kurzlebige Schicht des Baumes, welche in der Zeit in der sie (so wie sie im Ursprung ihrer Existenz ist) besteht für den Nährstofftransport zuständig ist. Nachdem sie ihren Job als Versorgungsleitung einige Zeit gut erledigt hat, wird sie wegen der nächsten Schicht ein Teil der Borke (welche sich auf diese Weise regenerieren kann).
  • Der Kambiumring Diese Schicht ist im Grundsatz jene Zellschicht, die das Wachstum des Baumstammes steuert. Hormone steuern, dass Jahr für Jahr neuer Bast (und damit neue Borkenschichten) entsteht. Sie ist ebenfalls für die Bildung der allseits bekannten Jahresringe zuständig. Sie ist demnach auch dafür verantwortlich, dass neues Holz entsteht. Da sie recht weich ist, wird sie häufig zur Herstellung von Holz Kunst wie Erzgebirge Engel verwendet.
  • Das Splintholz Dies ist die junge Holzschicht. Nach außen hin wird sie immer breiter und bekommt neue Jahresringe dazu, während die inneren Ringe zu der alten Holzschicht, dem Kernholz, werden. Das Splintholz ist in der Regel für die Wasserleitung zuständig. (Aus diesem Grund muss man Holz bevor es verbrannt werden kann auch sehr lange trocknen. Denn die Splintholzschicht ist eine vergleichsweise sehr dicke Holzschicht.
  • Das Kernholz Diese Schicht stellt die letzte Entwicklungsstufe im Holz dar. Das junge Splintholz wird immer älter und dabei färbt es sich immer dunkler. Es verliert Wasser und wird auch dadurch zu immer festerem Holz. Die innerste Schicht des Stammes hat zudem eine sehr viel größere Dichte als das Splintholz und ist auf natürliche Weise dauerhaft.

Sonnenliege

Sonnenliege

Robinie Ein beliebter Baum, welcher Holz für den Außenbereich hergibt ist die in Nordamerika und Osteuropa heimische Robinie. Die gewöhnliche Robinie wird wegen ihrem aussehen auch oft als Scheinakazie oder falsche Akazie bezeichnet. Ursprünglicherweise stammt sie aus Nordamerika. Doch ihre prächtigen Blüten erfreuten sich sehr schnell großer Beliebtheit, weshalb sie relativ zügig überall in Europa in Parks und Gärten gepflanzt wurde. Heute gibt es die Robinie sogar wild in Europa. Die Robinie erhielt ihren Namen nach dem französischen Hofgärtner Jean Robin, welcher unter großen französischen Königen wie Heinrich III., Heinrich IV. und Ludwig XIII. diente. Der Sommergrüne Baum wächst im Freistand in Höhen bis zu dreißig Metern. Neben seiner Bedeutung als Zierpflanze, dient das Kernholz der Robinie auch als traditionelles Bogenbauholz. Das gegen Holzfäule resistente Gewächs ist gleichzeitig fest und flexibel, was sich bei seinem Einsatz im Garten als nützlich erweist. Die Robinie erhält wegen guter Resistenz eine vortreffliche Resistenzklasse von zwei (daher muss das Holz nicht imprägniert werden) und erfreut sich wegen guter Dauerhaftigkeit (auch mit Erdkontakt) auch sonst sehr großer Beliebtheit. Besonders gefragt ist die Robinie im Palisaden und Gerüstbau. In den ersten Monaten kann es zu wenig Auswaschung kommen. Das Holz arbeitet sehr viel und ist auf einem Kubikmeter bis zu einer Tonne schwer. Wie alle hier aufgeführten Europäischen Gewächse ist die gewöhnliche Robinie leider sehr Astig und auch sonst lässt sie sich nur mittelmäßig gut bearbeiten. Die Lebensdauer des Kernholzes einer falschen Akazie liegt mit Erdkontakt bei einwandfreien 15-25 Jahren. Alles in allem stellt die Robinie einen sehr guten Grundsatz für viele Bereiche im Garten dar. Nicht ohne Grund gehört sie zu den beliebtesten Europäischen Gartenhölzern.

Kiefer Kiefern sind immergrüne Nadelbäume, welche sich auf der ganze Nordhalbkugel ausgebreitet haben. Ganz besonders verbreitet sind sie in solchen Gebieten, die hauptsächlich ein feuchtes und bevorzugter weise etwas kälteres Klima haben. Die Kiefern wachsen im Durchschnitt bis zu einer Höhe von 50 bis 60 Meter und stehen darauf hin oft bis zu 1000 Jahren auf der Stelle. Es sei denn sie werden angebaut und gefällt um den Menschen zu nutzen. Als Gartenholz eignen sich Kiefern, welche oft für Zäune, Absperrungen oder Palisaden benutzt werden nur insofern, dass sie in der Regel imprägniert werden müssen. Die Resistenzklasse von Kiefern schwankt grundsätzlich zwischen 3 und 4, welches sie teilweise auch ohne Imprägnierung nutzbar macht, teilweise jedoch auch eine Imprägnierung (Resistenzklasse dann 1-2) zur Nutzung als Gartenholz voraussetzt. So trifft man in den Gärten dieser Welt meist auf Kiefern mit leichtem Grünstich (falls sie nicht angemalt wurden). Die Auswaschung des Imprägniermittels ist in den ersten Monaten zwar möglich, fällt jedoch in der Regel nicht sehr auf. Anders als die Tropischen Gewächse, ist die Kiefer größtenteils sehr Astig. Sie lässt sich jedoch sehr viel einfacher Bearbeiten, da die Faserung sehr viel strukturierter ist. Sie ist demnach in ihren Einsatzgebieten sehr viel einfacher anzubringen. Der Erdkontakt sollte mit dem Gartenholz: Kiefer in der Regel gemieden werden. Wenn man jedoch beispielsweise Palisaden mit Rundhölzern bauen möchte, so ist Erdkontakt sogar möglich. Sonst ist die Kiefer ein Holz, welches sehr Dauerhaft ist. Wer sich also Kiefernholz in den Garten holen möchte, der kann dies in der Regel tun. Optisch sollte man das Imprägnierte Holz jedoch vielleicht etwas aufpeppen. Dies ist ganz einfach möglich indem man kristalline, grünliche Rückstände abschleift und einfach mit einer Farbe nach Wunsch überstreicht. Kiefer kann auch als Material für eine Sitzfläche am Gartenteich Verwendung finden. Wegen der Feuchtigkeit am Teich empfiehlt es sich für guten Holzschutz zu sorgen.

Garapa Garapa ist der am weitesten verbreitete Handelsname für einen Baum, welcher den Johannisbrotgewächsen angehört. Dies ist eine Gewächsart, welche besonders häufig in den Tropen und Subtropen vorkommt und meist Hülsenfrüchte bildet. Neben dem üblichen Namen wird das Holz in verschiedenen Ländern auch unter anderen Namen verkauft. So heißt es in Argentinien ibira-piapuña oder in Brasilien jataí-amarelo. Brasilien ist auch der Ort an dem Garapa am häufigsten Vorkommt. Der Baum hat einen geraden, hohen Wuchs und einen Stammdurchmesser von 0, 6 bis 1,5 Meter. Wie auch der Bangkirai hat der Garapa Baum eine hohe Dichte und einen geraden bis wechseldrehwüchsigen Faserverlauf, weshalb es relativ schwer zu bearbeiten ist. Gerade wenn man es als Terrassendiele schrauben will, sollte man unbedingt vorbohren. Ein Vorteil ist jedoch, dass Garapa zu sehr großen Teilen Astfrei ist. Das frisch abgeschlagene Holz ist zitronengelb, dunkelt jedoch recht schnell braun nach. Es enthält dann keine Farbstreifen. Das Holz nimmt sehr langsam Wasser auf und trocknet ebenfalls langsam (Dies kann jedoch variieren). Besonders an den Enden neigt das Garapaholz zu feinen Rissen. Dies stellt sich jedoch als nicht schlimm heraus, da im Grunde jede Holzart zu Rissen neigen. Es ist eine natürliche Folge des Schwindens und Quellens. Der Südamerikanische bis zu 900 Kilo schwere Baum ist alles in allem immer eine gute Wahl. Er wischt sich die ersten paar Monate zwar ein wenig aus, doch mit einer ausgezeichneten Resistenzklasse ist mit dieser Holzart nichts falsch zu machen.

Warsini

Warsini

Bangkirai Hierzulande eines der beliebtesten im Außenbereich verwendete Hölzer, welches Ursprünglich aus Indonesien stammt. Dieses Gewächs, welches auch den Namen Yellow Balau trägt, wächst neben Indonesien auch noch in anderen tropischen Ländern wie Indien, Thailand, Sri Lanka oder dem Vietnam. Es erreicht bis zu 50 Meter Höhe und fällt durch seine hohe Dichte auf. Ein einzelner Kubikmeter dieses Baumes wiegt normalerweise gut eine Tonne. Ein weiteres sehr beeindruckendes Merkmal des Holzes ist, dass es in der Regel nicht schwimmt. Es ist sehr viel festeres Holz als zum Beispiel die deutsche Eiche (die Festigkeitswerte liegen ungefähr 50% über denen der Eiche) und es ist darüber hinaus auch noch schwerer. Da es in seinem Heimatland tropischen Bedingungen ausgesetzt ist, ist es sehr wetterfest und sehr beständig gegen Pilze und Insekten (auch ohne jegliche Imprägnierung). Ein kleiner Nachteil dieses Holzes ist, dass es relativ schwer zu bearbeiten ist. Es wischt sich in den ersten paar Monaten vergleichsweise stark aus, was optisch jedoch keinen Nachteil ergibt. Da das Holz zu einer der Arten mit den höchsten Resistenzklassen gehört, und es auch bei Erdkontakt sehr dauerhaft ist, gehört es zu den Holzarten die jedem eine gute Grundlage im Garten bieten.

Sibirische Lärche Die Sibirische Lärche stellt den ungewöhnlicheren Teil der im Außenbereich beliebten Holzarten. Sie kommt nicht aus den Tropen, sondern, wie der Name schon sagt, aus Sibirien. Zwar herrscht dort kein Tropisches Klima, doch dennoch wird der Baum bis zu 45 Meter hoch und widersteht Wind, Wetter und sogar kurzfristigen Überschwemmungen. Der Baum, welcher zu den wichtigsten Waldbäumen Russlands gehört, ist in Westsibirien heimisch und eine Pflanzenart aus der Gattung der Lärchen in der Familie der Kieferngewächse. In Russland ist der Baum zwar heimisch, doch der Anbau zur Holzproduktion erfolgt überwiegend in Finnland und Schweden. In der Natur kann der Baum bis zu 500 Jahre alt werden, wobei ihm guter Widerstand gegen Frost hilft. Ein Vorteil bei der Produktion dieser Baumart ist, dass sie sehr schnell wächst. Schnell wachsen bedeutet in diesem speziellen Fall ein Gewicht von 700 - 750 Kilo pro m³ aufbauen (Die heimische Lärche welche ebenfalls als Gartenholz geeignet ist wiegt gute 100 Kilogramm weniger). Die Sibirische Lärche hat nicht so eine ausgezeichnete Resistenzklasse und man sollte mit ihr den Erdkontakt meiden. In diesen Punkten weisen diese Gewächse deutliche Nachteile gegenüber den Tropischen Bäumen auf. Auch besitzen diese Bäume deutlich mehr Äste. Die Bearbeitung im Allgemeinen ist durch einen niedrigeren Härtegrad jedoch sehr viel einfacher als bei den Tropischen Arten.

Massaranduba Der Massaranduba ist ein tropischer Baum der besonderen Art. Diese Art von Bäumen wächst in Südamerika und ihr Holz trägt in vielen verschiedenen Sprachen einen Namen der übersetzt soviel heißt wie Blutholz. Die Herkunft dieses Namens erschließt sich ganz einfach aus der Farbe die das Holz direkt nach dem Fällen hat. Es ist Blutrot. Nach der Kammertrocknung des Holzes ändert sich die Farbe allerdings in ein sehr dunkles braun-rot. Massaranduba ist weitestgehend astfrei lässt sich jedoch wie im Grunde alle anderen tropischen Holzarten auch sehr schlecht mit Schrauben versehen. Dies lässt sich grundsätzlich auf die Härte der Hölzer zurückführen. Wer beispielsweise den Bangkirai schon kennt, der weiß was auf ihn zukommt wenn er sich Massaranduba Holz gönnt. Zusammen mit dem Ipé weist dieses Holz schließlich die härteste Fläche von allen hier aufgeführten Holzarten auf. Der Massaranduba hat noch ein paar weitere Vorteile. Neben seiner wunderschönen Optik, welche in der Lage ist einfach jeden Garten noch zusätzlich zu verschönern, und dem besonderen Härtegrad, gehört der Massaranduba bei den Gartenhölzern dennoch zu einer vergleichsweise Preiswerten Kategorie. Dies liegt allerdings nur an einer Lebensdauer, welche mit lockeren 30 Jahren jedes andere Gartenholz, welches hier aufgeführt wird, in den Schatten stellt. Dem Massaranduba wird daher auch ohne Kompromisse die Resistenzklasse eins zugesprochen. Er ist sehr dauerhaft. Dabei ist es vollkommen egal ob er sich in direktem Kontakt zu Erde, in der Luft, auf Sand oder auf Kopfsteinpflaster befindet. Der Massaranduba ist gegen die Schwäche der meisten hier heimischen Holzarten vollkommen Resistent. Er widersteht sowohl den heimischen Holzwürmern als auch Termiten oder ähnlichen Tierchen, die bei heimischen Hölzern durch Schädlingsbekämpfung geschützt werden müssen. Mit einem Gewicht von über einer Tonne gehört der Massaranduba ebenfalls zu der Spitze der tropischen Holzarten. Er neigt lediglich zu ein paar mehr Rissen als andere Arten seiner Klasse und in sehr dünnen Dimensionen ist er ein wenig anfälliger auf Verzug. Doch das hält ihn bei seinem Erfolgsweg nicht auf. Massaranduba Holz erfreut sich in letzter Zeit immer größer werdender Beliebtheit. Dieser Wandel lässt sich vielleicht auf den Wunsch der Menschen nach etwas dauerhaftem zurückführen. Oder es liegt einfach nur an der wunderschön anmutenden Farbe, welche das Blutholz von Natur aus in sich trägt.

Tisch antik Teak

Tisch antik Teak

Ipé Wie auch der Massaranduba ist der Ipé ein Baum, welcher seine Heimat in den tropischen Gefilden Südamerikas sieht. Er gehört zu der Familie der Trompetenbaumgewächse. Handroanthus heptaphyllus wie er in der Biologie genannt wird ist ein vier bis dreißig Meter hoher Baum. Selten kann es jedoch auch vorkommen, dass er schon bei 2 Metern seine volle Größe entfaltet hat. Im vergleich dazu hat sein Stamm üblicherweise einen Durchmesser von ca. 65 Zentimeter. Die Zweige des Ipé sind zunächst - besonders an den Zweigenden - mit Trichomen übersäht. Unter Trichomen versteht man haarähnliche Strukturen bei Pflanzen. Im Falle des Ipé Baumes, welcher in seiner Blütezeit von Ende Juni bis Mitte Oktober prächtige rosafarbene, große Blüten. Besonders verbreitet sich dieser Baum an der Küste Brasiliens und in den Abflussgebieten des Rio Paraná in Paraguay. Vereinzelt wächst der Baum auch in Teilen Argentiniens und Boliviens. Neben seinem starken Nutzen als Gartenholz, wird diese Art von Baum auch sehr oft auch einfach wegen seinen auffällig schönen Blüten zur Zierde gepflanzt (dabei kann es natürlich passieren, dass das Gewächs schließlich doch wieder in dem einen oder anderen Garten landet). In unserem speziellen Sinne macht sich der Handroanthus heptaphyllus jedoch ungleich besser als Grundbaustein diverser Terrassen oder Ähnlichem. Zusammen mit dem Massaranduba stellt er das härteste Holz der hier aufgelisteten Arten dar. Er ist ebenso schwer wie der Massaranduba, doch hat er dem Blutholz gegenüber einen leichten Vorteil. Während es bei dem rotbräunlichen Holz zu etwas stärkeren Auswaschungen in den ersten Monaten kommen kann, sind diese beim Ipé in der Regel nur sehr selten und wenn, dann nicht besonders erwähnenswert. Die Resistenzklasse ist wie bei beinahe allen Baumarten die aus Südamerika stammen die beste die man nur hätte vergeben können und auch hier gilt: Egal wo Ipé Holz gebraucht wird, es wird eine sehr lange Zeit sehr gute Arbeit leisten. Und der Ipé arbeitet. Sein Schwund- und Quellverhalten ist die meiste Zeit relativ hoch, was auf die tropischen Bedingungen zurückzuführen ist, die er normalerweise gewohnt ist. Wie auch der Massaranduba ist Ipé Holz ein relativ teures Holz. Doch im vergleich zu dem Bangkirai ist es immer noch relativ günstig, wenn man die Dauerhaftigkeit mit einbezieht. Der Ipé liegt auch hier ungefähr gleichauf mit dem Massaranduba. Bangkirai Holz liegt im durchschnitt 5-10 Jahre hinter der Lebensdauer dieser zwei Gartenholz Giganten.

Douglasie Eine weitere Beliebtheit in der Welt der Terrassen, Gartenhäuser und ihrer Hölzer ist die nach dem schottischen Botaniker benannte Douglasie, ein Baum aus der Familie der Kieferngewächse. Das natürliche Verbreitungsgebiet dieser Pflanze liegt im Westen Nordamerikas, doch heutzutage sieht man sie auch als einen der wichtigsten, ursprünglich nicht in Europa heimischen Bäume an. In Europa wird sie bis zu 60 Meter hoch. In ihrem Ursprungsgebiet wird die immergrüne Pflanze jedoch doppelt so groß (die höchste Douglasie die man bis heute gefunden hat maß ganze 133 Meter. Das ist mehr als jeder noch aufrecht stehende Baum in der heutigen Zeit.). Die Tatsache, dass die Douglasie sehr schnell wächst, macht sie zu einem erstklassigen Nutzbaum. Im Außenbereich eignet sie sich gut, da sie im Kern besser imprägnierbar als so manch anderer Baum ist. Sie hat die Resistenzklasse 3, wodurch sie als mäßig dauerhaft eingestuft wird. So ist es möglich, dass sie auch ohne spezielle Bearbeitung in den zahlreichen Gärten Deutschlands verwendet werden darf. Im vergleich zu Tropischen Hölzern wie dem Bangkirai schneidet die Douglasie mäßig ab. Sie lässt sich zwar (wie auch die Sibirischen Lärchen) einfacher bearbeiten, doch sollte sie unimprägniert nicht unbedingt mit Boden in Berührung kommen. Sie ist im Durchschnitt ungefähr fünf bis zehn Jahre kürzer Haltbar wie ein Tropisches Gewächs. Je nach dem welchen Bereich des Gartens sie allerdings darstellen / schmücken soll, kann man sie vollkommen unproblematisch verwenden. Auch wenn es um die Optik geht, so kann man mit der Douglasie nicht unbedingt etwas falsch machen.

Kapur Der Kapur ist ein in Süd-Ost-Asien wachsendes Gewächs, welches meist in Indonesien, Malaysia und Europa genutzt wird und sich durch eine schöne, rotbraune und einheitliche Farbe zu erkennen gibt. Das Holz ist Gradfaserig und hat kaum Drehwuchs. Dies macht es zu einem ausgezeichnet zu verarbeitenden Holz, welches von mittlerer Schwere ist und relativ selten zu Oberflächenrissen neigt. Kapur ist sehr witterungsfest, doch in permanentem Kontakt zur Erde wird eine Imprägnierung empfohlen.